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Dichtflächen richtig bearbeiten – die passende Oberfläche für jede Dichtung

Übersicht für Planer, Instandhaltungsleiter und Bauleiter: welche Oberflächengüte zu welcher Dichtung passt, wann die raue „Schallplatten“-Rille nötig ist und wann eine glatte Fläche, und welche Schäden eine Nachbearbeitung erzwingen – mobil vor Ort nach EN ISO 1092-1 und ASME.

Alles aus einer Hand bei HSOS. Wir stellen alle gängigen Dichtflächen-Varianten direkt in der Anlage wieder her – plandrehen, planfräsen und überdrehen, ohne das Bauteil auszubauen, kalt und maßhaltig. Bearbeitungsdurchmesser innen 15–12.000 mm, außen 0–1.700 mm. Welche Geometrie und Rautiefe konkret zum Einsatz kommt, stimmen wir exakt mit Ihrer WPS / Projektspezifikation ab.
Das Wichtigste zuerst: Nicht die Fläche „an sich" dichtet, sondern die zur Dichtung passende Oberfläche. Faustregel: weiche Dichtungen brauchen eine raue, gerillte Fläche („Schallplatte" – die Dichtung fließt in die Rillen und verkrallt sich), metallische Dichtungen brauchen glatte, feine Flächen. Und: Norm-Tabellen geben nur Neuteil-Sollmaße vor – das zulässige Reparatur-Grenzmaß (Rest-Flanschdicke) legt Ihre Berechnungsabteilung fest.

1 · Formenvielfalt & Bearbeitungskapazitäten

Wir passen die mobile Maschinentechnik flexibel an das Bauteil an – von der Standard-Rohrleitungs­flansch­verbindung bis zum großen, eckigen Wärmetauscher. Das Spektrum umfasst nahezu alle Dichtflächen­formen:

Erhabene Dichtleiste

Raised Face · EN Form B · Weichstoff/Spiral

Vollflächig

Full Face · Weichstoff über die ganze Fläche

Vor- & Rücksprung

Male / Female · EN Form E/F

Feder & Nut

Tongue / Groove · EN Form C/D

Ring-Joint (RTJ)

Metallring in der Nut · ASME/API

Linsendichtung

Linse / Line-Contact · Hochdruck

Auch Sonderformen: ovale Dichtflächen an Mannlöchern, Kesseln und Tanks; ganzflächiges Fräsen großer, eckiger Bauteile (Luftkühler, Wärmetauscher, Fundamentrahmen); Nuten für Linsendichtungen im Hochdruckbereich. Spannbereich: Innenspanntechnik 15–12.000 mm, Außenspanntechnik 0–1.700 mm Bearbeitungsdurchmesser.

Was HSOS auszeichnet: Wir führen alle gewünschten Bearbeitungen aus – und beherrschen dabei Verfahren, die kaum ein anderes Unternehmen anbietet: die Herstellung und Bearbeitung ovaler Mannlöcher sowie das Einbringen konzentrischer Rillen direkt vor Ort. Beide Verfahren führen wir sowohl konventionell (drehend) als auch CNC-gesteuert aus. Konzentrische Rillen sind vor Ort aufwändiger herzustellen als spiralförmige – für uns aber machbar.

2 · Welche Oberfläche für welche Dichtung?

Die Dichtung bestimmt die Rautiefe – von rau (weich) bis sehr fein (metallisch). Die folgende Tabelle nennt die üblichen Bänder aus Dichtungshersteller- und ESA/FSA-Empfehlungen (Stand 2026, ohne Gewähr).

DichtungstypEmpf. RaAARH (µin)Oberfläche / FinishRegelwerk
Weichstoffdichtung
Faser, Grafit, PTFE
3,2–12,5 µm125–500 rau, gerillt („Schallplatte") – die weiche Dichtung fließt in die Rillen und verkrallt sich ASME Stock
EN B1
Spiraldichtung (SWG)
spiralgewickelt m. Füllstoff
3,2–6,3 µm125–250 mittel – Stock oder feiner Smooth Finish; Ebenheit besonders wichtig ESA/FSA
Metallummantelte Dichtung
Doppelmantel m. weicher Einlage
1,6–3,2 µm100–125 fein, glatt ESA/FSA
Kammprofil / Vollmetall
Kammprofil, gewellt, massiv
≤ 1,6 µm≤ 63 sehr fein / glatt – die Metallzähne dichten auf glatter Fläche ESA/FSA
Ring-Joint (RTJ) / Linse
Metallring in der Nut
≤ 1,6 µm≤ 63 sehr fein an den Nutflanken; Prüfung per Vergleichsmuster ASME B16.5

Norm-Rahmen kurz erklärt

ASME B16.5 / B16.47: die Rille (konzentrisch oder spiralförmig) wird mit 30–55 Rillen/Zoll gedreht. Stock Finish (Standard) = 250–500 µin ≈ Ra 6,3–12,5 µm (1,6 mm-Rundnasenwerkzeug); Smooth Finish = 125–250 µin ≈ Ra 3,2–6,3 µm. DIN EN 1092-1:2013: „Drehen" umfasst konzentrische oder spiralförmige Rillen; Form B1 ist die Standard-Rille für alle PN (Ra 3,2–12,5 µm), die feinere Form B2 (Ra 0,8–3,2 µm) nur nach Vereinbarung. Ra/Rz werden dabei gegen Vergleichsmuster beurteilt – nicht direkt auf der Dichtfläche gemessen.

Praktiker-Hinweis „Schallplatte" – wann nötig, wann nicht:
  • Nötig bei weichen Dichtungen (Weichstoff, teils Spiraldichtung): die raue, gerillte Fläche gibt der Dichtung „Grip", sie fließt in die Täler und wandert nicht (kein Kriechen).
  • Nicht nötig / eher glatt bei metallischen und Kammprofil-Dichtungen: hier dichten feine Metallspitzen auf einer glatten Fläche – eine grobe Rille würde Leckkanäle offen lassen.
  • Konzentrisch vor spiralförmig: eine spiralförmige Rille ist ein durchgehender Kanal von innen nach außen (Leckpfad). Konzentrische Rillen sind geschlossene Ringe und dichten sicherer.
  • Faustregel Medium/Temperatur: glatt/konzentrisch bei dünnflüssigen Medien und tiefen Temperaturen, rauer bei hohen Temperaturen.

Konzentrische Rille

geschlossene Ringe – dichtet sicher

Spiralförmige Rille

Leckpfad innen→außen

3 · Ebenheit & Parallelität

Gerade halbmetallische Dichtungen (Spiraldichtung) reagieren empfindlich auf Formfehler. Als Richtwert der ESA/FSA gilt: Ebenheit < 0,2 mm über die Dichtsitzbreite, Parallelität < 0,4 mm über den gesamten Flansch. Selbst die perfekte Dichtung kann eine verzogene oder unebene Fläche nicht ausgleichen – hier hilft nur Nachbearbeitung.

4 · Schadensbilder – wann muss nachbearbeitet werden?

Die entscheidende Frage auf der Baustelle: reicht Reinigen, oder muss die Fläche überdreht werden? Diese Übersicht hilft beim Erkennen – im Zweifel entscheidet die WPS / Projektspezifikation.

SchadensbildWarum kritischSo erkennt es der Praktiker vor Ort
Radiale Riefen / Kratzer über den Dichtsitz direkter Leckpfad von innen nach außen – mit keiner Dichtung sicher abzudichten Kratzer, die quer zur Rille (radial) verlaufen; Fingernagel/Münzkante hakt ein; im Streiflicht sichtbar
Rattermarken / unterbrochene Rille ungleichmäßiges Rillenbild → ungleiche Flächenpressung „springende", wellige oder matt-glänzende Zonen im sonst gleichmäßigen Rillenbild
Pitting / Lochkorrosion, Narben punktuelle Leckstellen, zerstörtes Rillenbild dunkle Punkte/Krater und raue Narbenfelder, oft mediumseitig; mit Lupe prüfen
Erosion / Auswaschung Materialabtrag, Sitz wird vertieft oder zu schmal glänzende, ausgewaschene Bahn, die vom Innendurchmesser her einläuft
Dellen / Kerben / Schlagstellen lokale Undichtigkeit, Dichtung überbrückt nicht ertastbar; Haarlineal zeigt einen Lichtspalt an der Stelle
Verzug / Unebenheit, fehlende Parallelität Dichtung wird ungleich gepresst, Anzugsmoment „verpufft" Haarlineal + Fühlerlehre: Spalt > 0,2 mm über den Sitz; Lichtspalt gegen die Lichtquelle
Festgebrannte Dichtungsreste Dichtung liegt nicht plan auf verfärbte, anhaftende Beläge; immer in Rillenrichtung bürsten (nie quer)
Toleranzgrenze (Anhaltswert): ob ein einzelner Fehler noch tolerierbar ist, hängt von der Dichtungshärte ab. Nach ASME PCC-1, Anhang D darf z. B. eine einzelne radiale Kerbe kürzer als ¼ der Dichtungsbreite bei weichen Dichtungen bis ~0,050″ (≈ 1,3 mm), bei harten Dichtungen nur bis ~0,030″ (≈ 0,8 mm) tief sein; tiefere oder längere Fehler erfordern Nachbearbeitung. Fachlicher Grundsatz: Werkzeugspuren dürfen niemals radial über den Dichtsitz verlaufen – solche Spuren sind mit keiner Dichtung sicher abzudichten.

5 · Zerspanung unter Praxisbedingungen & optimale Vorbereitung

Mobile Bearbeitung findet selten unter Laborbedingungen statt – Zwangslagen, beengte Rohrbrücken oder anspruchsvolle Werkstoffe (Duplex, Inconel) sind Alltag. Vorgehen und Werkzeugauswahl stimmen wir auf die reale Baustellensituation ab. Für kurze Stillstandzeiten können Sie die Baustelle vorbereiten – alles ist machbar, das genaue Vorgehen stimmen wir vorab gemeinsam ab.

Checkliste

1Bauteil

Wenn möglich Schrauben/Muttern/Stehbolzen entfernen (störkantenfreie Zone); alte Dichtungsreste grob säubern.

2Umfeld & Infrastruktur

Freiraum ums Bauteil, stabiles Gerüst/Anschlagpunkt bei Höhe; Druckluft oder Kraftstrom in Bauteilnähe (sonst arbeiten wir autark, inkl. Beleuchtung).

3Freigaben

Erlaubnisscheine rechtzeitig vorbereiten (LOTO, Heißarbeit, Befahrerlaubnis) – dann Start direkt zu Schichtbeginn.

4Statik / Abtragsmaß

Statisch zulässige Mindest-Flanschdicke vorab durch Ihr Engineering klären und uns mitteilen – wir setzen es maßhaltig um und dokumentieren.

Reparatur-Grenzmaß ist Engineering-Sache. Normtabellen (DIN EN 1092-1, ASME B16.5) geben ausschließlich Neuteil-Sollmaße ab Werk vor – es gibt keine allgemeingültige „Verschleißtabelle". Die statisch erforderliche Rest-Flanschdicke muss Ihre Berechnungsabteilung bzw. ein Sachverständiger (z. B. TÜV) anhand der realen Betriebsdaten (Druck, Temperatur, Medium) freigeben. HSOS hält dieses kundenspezifische Grenzmaß exakt ein und weist es im Messprotokoll transparent aus.

6 · Geschweißte Dichtverbindungen: Schweißlippen, Profile & Membranen

Wo das Medium besonders gefährlich ist oder eine Betriebsunterbrechung unbedingt vermieden werden muss, tritt an die Stelle einer eingelegten Dichtung eine geschweißte, metallische Dichtverbindung – die „absolut sichere“ Verbindung mit einer Leckrate von praktisch null. Sie ist nur bedingt lösbar: Zum Öffnen werden nicht nur die Flanschschrauben gelöst, sondern zusätzlich die Dichtnaht aufgetrennt. Die Dichtringe bestehen aus dem gleichen oder einem artverwandten Werkstoff wie Flansch bzw. Rohr und kommen immer paarweise zum Einsatz (Profile der A-Serie nach DIN 2695, ggf. Flanschform M nach DIN 2526).

Technische Übersicht Dichtungsprofile (A-Serie)
ProfilQuerschnittDichtprinzip
A23Querschnitt A23Labyrinth-Dichtung (berührungsfrei)
A24Querschnitt A24Druckaktivierte Schlauchdichtung
A24HQuerschnitt A24HDruckaktiviert, gestufte Stützung
A24KQuerschnitt A24KDruckaktiviert, gezahnte Stützung
A25Querschnitt A25Geteilte Drucklippen
MetallElastomerDichtkontakt

Profile & Dichtprinzip

Man unterscheidet zwei Grundbauformen: die flache Membran (Profil A21) und die federnden Hohllippen- bzw. Omega-Profile (A23–A25) mit ausgebildetem Torus. Die Hohllippe schafft bessere Spannungsverhältnisse in der Dichtnaht und nimmt radiale Differenzdehnungen bis Δr ≈ 5 mm auf; der Innendruck stützt die Lippe zusätzlich ab (druckbelastete Lippe). Deshalb sind A24/A25 die erste Wahl bei Wärmetauschern mit unterschiedlichem Dehnungsverhalten, z. B. zwischen Haubenflansch und Rohrboden. Für besondere Anforderungen an die Abstützung der Lippe gibt es Varianten wie A24H (ballige Dichtfläche) und A24K (Kammprofilierung mit weicher Auflage).

Befestigungsnaht, Dichtnaht & Wiederverwendung

Die Befestigungsnaht verbindet eine Schweißhälfte mit dem Flansch (innen, außen oder beides), die Dichtnaht verschweißt beide Ringe miteinander. Je nach Werkstoff und Profil ist eine Verbindung 2- bis 5-mal wiederverschweißbar; pro Öffnen geht durch das Auftrennen etwas Material verloren. Für die Dichtflächen gilt üblicherweise eine Rautiefe von Rz ≈ 25–50 µm; optional lässt sich eine Hilfsdichtung für Druckprobe oder Anfahrphase vorsehen.

Das kann HSOS – Öffnen ohne Bauteilschaden. Zum Öffnen geschweißter Dichtungen setzen wir Spezialmaschinen ein, die die Dichtnaht sauber auftrennen und die Lippe neu anfasen – materialschonend und maßhaltig, ohne den Grundkörper zu beschädigen. Anschließend stellen wir die Dichtfläche vollständig wieder her, sodass erneut sicher verschweißt werden kann; die begrenzte Zahl der Schweißzyklen bleibt so optimal nutzbar.

Membran-/Diaphragma-Dichtungen – das HSOS-Sonderverfahren

Ein Diaphragma (Membran) ist eine runde Metallplatte, die mit einer umlaufenden Kehlnaht direkt auf die Dichtfläche geschweißt wird und die Flanschöffnung vollständig überdeckt – so entsteht ein hermetischer, medienseitiger Verschluss ganz ohne eingelegte Dichtung. Es gibt keine innere Schweißnaht: Geöffnet wird, indem die Kehlnaht wieder abgetragen und die Dichtfläche anschließend sauber wiederhergestellt wird – konventionell ein heikler, zeitraubender Schritt.

Alleinstellungsmerkmal: CNC-Sonderverfahren für Diaphragmen. Für Membran-/Diaphragma-Dichtungen hat HSOS ein eigenes, CNC-gesteuertes Verfahren entwickelt, das sicherer und schneller arbeitet als herkömmliche Methoden und durch ein eingetragenes Gebrauchsmuster (DE 20 2025 102 197) geschützt ist. Damit lässt sich die Kehlnaht prozesssicher abtragen und die Dichtfläche wiederherstellen – eine Leistung, die in dieser Form kaum ein anderes Unternehmen anbietet.

Quellen & Normen

Regelwerke (aktuelle Ausgaben, ohne Gewähr): ASME B16.5 (2020) und B16.47 (Flansche), ASME B46.1-2019 (Oberflächenbeschaffenheit), ASME PCC-1 (Montage / zulässige Flächenfehler, Anhang D); DIN EN 1092-1:2013 (Flansche & Dichtflächenformen), EN 1514 (Dichtungsmaße), EN 13555 (Dichtungskennwerte), DIN 2526 (Dichtflächenformen), DIN 2695 (Schweißdichtungen); Empfehlungen von ESA/FSA (European/Fluid Sealing Association) und Dichtungsherstellern Ra-Bänder je Dichtung sind Hersteller-/Verbands­empfehlungen und können je Quelle leicht abweichen.

Alle Angaben ohne Gewähr. Maßgeblich ist immer die WPS / Projektspezifikation; das Reparatur-Grenzmaß gibt Ihr Engineering frei.

HSOS Industrial Services · Mobile Dichtflächen- & Flanschbearbeitung vor Ort · Diese Übersicht dient der schnellen Orientierung und ersetzt keine projektspezifische Festlegung.

Häufige Fragen

Muss der Flansch für die Bearbeitung ausgebaut werden?

Nein. Wir installieren die Werkzeugmaschinen direkt am Bauteil und stellen die Dichtfläche vor Ort wieder her – das spart Demontage, Transport und Stillstand.

Welche Flanschgrößen und -formen können vor Ort bearbeitet werden?

Innenspanntechnik 15–12.000 mm, Außenspanntechnik 0–1.700 mm Bearbeitungsdurchmesser. Neben Rundflanschen auch ovale Mannlöcher und große rechteckige Bauteile sowie RTJ-Nuten und Linsendichtsitze.

Welche Rautiefe gehört zu welcher Dichtung?

Weichstoffdichtungen brauchen eine raue, gerillte Fläche (Ra 3,2–12,5 µm), Spiraldichtungen mittel (3,2–6,3 µm), metallummantelte fein (1,6–3,2 µm), Kammprofil- und RTJ-Dichtungen sehr fein (≤ 1,6 µm). Maßgeblich ist Ihre WPS.

Wann ist die „Schallplatten“-Rille (phonographisch) nötig – und wann nicht?

Weiche Dichtungen brauchen die Rille, weil sie sich darin verkrallen; metallische Dichtungen brauchen eine glatte Fläche. Konzentrische Rillen dichten sicherer als spiralförmige, die einen Leckpfad von innen nach außen bilden.

Welche Schäden machen eine Nachbearbeitung nötig?

Vor allem radiale Riefen über den Dichtsitz (mit keiner Dichtung abzudichten), Verzug/Unebenheit, Pitting/Korrosion, Rattermarken und Erosion. Als Anhaltswert dienen die Tiefengrenzen aus ASME PCC-1 Anhang D.

Kann ich die zulässige Mindest-Flanschdicke aus den Normtabellen ablesen?

Nein. DIN EN 1092-1 und ASME B16.5 geben nur Neuteil-Sollmaße vor. Das Reparatur-Grenzmaß hängt von Ihren Betriebsdaten ab und muss durch Ihr Engineering bzw. einen Sachverständigen freigegeben werden – wir halten es maßhaltig ein und dokumentieren es.

Nach welchen Normen erzeugen Sie die Oberfläche?

Genau nach Ihrer Projektspezifikation/WPS – nach DIN EN 1092-1 (Form A/B1/B2) ebenso wie nach ASME B16.5/B16.47 (Stock- oder Smooth-Finish, phonographische Rille); für RTJ/Linse die geforderten feinen Rautiefen.

Bearbeiten Sie auch Schweißlippen- und Membran-/Diaphragma-Dichtungen?

Ja. Schweißlippen öffnen wir mit Spezialmaschinen (Dichtnaht auftrennen und Lippe neu anfasen) und stellen die Dichtfläche wieder her. Für Membran-/Diaphragma-Dichtungen haben wir ein eigenes, CNC-gesteuertes Verfahren, das sicherer und schneller ist als herkömmliche Methoden und durch ein eingetragenes Gebrauchsmuster (DE 20 2025 102 197) geschützt ist.