Wer eine bestehende Rohrleitung unter Betrieb anbohren will, stößt in der Praxis häufig auf dasselbe Hindernis: die Schweißgenehmigung. Wo Ex-Schutz, brennbare Medien oder betriebliche Rahmenbedingungen Heißarbeiten ausschließen, war die klassische Hottap-Technik bislang keine Option. HSOS hat dafür ein Verfahren entwickelt, das ohne jeden Wärmeeintrag auskommt. Anstelle einer aufgeschweißten Anschweißmuffe wird die Anschlussverbindung als Komposit-Laminat direkt auf der Rohrleitung aufgebaut. Das Laminat aus faserverstärkten Polymeren wird schichtweise aufgetragen und unter kontrollierten Bedingungen ausgehärtet. Nach dem Aushärten wird mechanisch angebohrt — die Anlage bleibt während des gesamten Vorgangs in Betrieb. Das Ergebnis ist ein dauerhafter, strukturell integrierter Anschluss ohne Schweißen, ohne Heißarbeitserlaubnis und ohne Produktionsausfall. Das Verfahren eignet sich überall dort, wo eine konventionelle Schweißfreigabe nicht erteilt werden kann oder soll — ohne die Anlage abschalten zu müssen. Das Cold-Hot-Tap-Verfahren ergänzt das HSOS-Portfolio aus Hottap, Leckageabdichtung und Komposit-Reparatur zu einem lückenlosen Angebot für die druckbeaufschlagte Instandhaltung unter Betrieb. Sprechen Sie uns an, wenn Sie mehr über den Einsatz in Ihrer Anlage erfahren möchten.
